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1971 – Die Fernseh- und Hörfunksendung
In der DDR tritt der Staatschef zurück und ein neuer an: Erich Honecker übernimmt das Amt von Walter Ulbricht. Honecker muss sich gleich mit einem großen Problem der sozialistischen Planwirtschaft herumschlagen. Mangel herrscht in der DDR: Zu viel Produkte der Schwerindustrie und zu wenig Konsumgüter werden hergestellt. Das soll sich nun ändern und so müssen die Industriebetriebe, zum Beispiel das Kombinat in Eisenhüttenstadt, Kohlekästen und Kosmetikregale herstellen.
„Wir haben abgetrieben” bekennen 300 Frauen im Magazin „Stern” und protestieren damit gegen den Paragraphen 218, der Abtreibung unter Strafe stellt. Ohne Erfolg. Erst drei Jahre später wird eine Reform des Paragraphen durchgesetzt – die aber schon bald vom Bundesverfassungsgericht wieder verworfen wird.
Zum Erfolg wird dagegen die Ostpolitik von Kanzler Willy Brandt. Sie bringt deutliche Entspannung im deutsch-deutschen Verhältnis. Ende des Jahres tritt das Transitabkommen in Kraft – das erste auf Regierungsebene geschlossene Abkommen der beiden deutscher Staaten. Der Verkehr zwischen West-Berlin und Westdeutschland kann endlich ungehindert fließen.












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