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Amok in Emsdetten

20. November 2006

Zur großen Pause betritt der 18-jährige Sebastian B. den Schulhof der Geschwister-Scholl-Schule in Emsdetten. Der ehemalige Schüler der Realschule ist mit Vorderladern, einem Kleinkalibergewehr und mit Rohr- und Rauchbomben bewaffnet. Er schießt wahllos auf zusammenstehende Schüler und wirft Rohrbomben. Vier Schüler, ein Hausmeister und eine Lehrerin werden verletzt. Nach wenigen Minuten trifft die Polizei ein, der Amokläufer verbarrikadiert sich und zündet Rauchbomben. Der Rauch verletzt weitere 37 Menschen. Eine gute Stunde nach Beginn des Amoklaufs nimmt sich Sebastian B. das Leben.

Schnell stellt sich heraus, dass der Amokläufer seine Tat im Internet angekündigt hatte. Die Öffentlichkeit diskutiert, wie solche Hinweise richtig gedeutet werden können. In den folgenden Wochen werden mehrere Schüler verhaftet, die mit einem Amoklauf kokettiert hatten. Noch schärfer ist die Debatte um so genannte Killerspiele, denen auch der Täter von Emsdetten verfallen war. Bayerns Innenminister Günther Beckstein fordert ein umfassendes Verbot gewaltverherrlichender Spiele, eine Gesetzesänderung kommt aber nicht zustande.

Die wichtigsten Computerspielkontroversen im Überblick bei der Bundeszentrale für politische Bildung

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