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Deutsche Touristen sterben auf Djerba
11. April 2002
Als am 11. April 2002 vor der jüdischen Synagoge im tunesischen Djerba ein Gaslastwagen heranrolllt und vor dem Gebäude explodiert, will kaum einer der offiziellen Regierungsvertreter an einen Terroranschlag glauben oder Anzeichen dafür haben. Von einem “tragischen Unfall” sprechen die Behörden, doch bald wird klar, dass dies ein gezielter Terroranschlag ist. 21 Touristen, darunter 14 aus Deutschland, sterben. Im Juni 2002 bekennt sich die Terrororganisation Al Qaida zu der Tat.
Schon bald kommt es zu Festnahmen Terrorverdächtiger, zu Schuldsprüchen und Verurteilungen. Erst 2008 aber beginnt in Paris ein weiterer Prozess gegen mehrere Tatverdächtige. Einer der Angeklagten ist der Deutsche Christian G., der schon seit Juni 2003 unter dem Vorwurf, der Drahtzieher der Tat zu sein, in französischer Untersuchungshaft sitzt. Am 5. Februar 2009 wird er dort als Hauptverdächtiger wegen Beihilfe zum Mord zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt.
Hintergründe des globalen Terrorismus bei der Bundeszentrale für politische Bildung
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