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Berlin-Ultimatum von Chruschtschow

27. November 1958

In ihrer diplomatischen Korrespondenz an die Westmächte vertritt die Sowjetunion den Standpunkt, dass der gegenwärtige Status Berlins absurd sei und geändert werden müsse. Zudem hätten die westlichen Staaten durch die Aufnahme der Bundesrepublik in die Nato das Potsdamer Abkommen gebrochen und die darauf basierenden Rechte verwirkt. Deshalb kündigt nun die Sowjetunion den Vier-Mächte-Status der geteilten Stadt auf und fordert den Abzug der Westalliierten aus Berlin innerhalb von sechs Monaten. Der Westteil würde anschließend entmilitarisiert und in eine “selbständige politische Einheit” verwandelt, heißt es.

Sollten die Westmächte nicht nachgeben, würden die Berlin-Rechte der Russen an die DDR übertragen, inklusive der Kontrolle der Zufahrtswege. Der Westen reagiert mit der klaren Ablehnung der sowjetischen Forderung. Doch gibt es auch Signale für Gesprächsbereitschaft. Für Mai 1959 wird eine Viermächtekonferenz in Genf anberaumt. Die Sowjets lassen ihr Ultimatum tatenlos verstreichen. Überwunden ist die Berlin-Krise damit noch lange nicht, sie gipfelt 1961 im Mauerbau und endet erst 1963.

Mehr zum Berlin-Ultimatum bei der Bundeszentrale für politische Bildung

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