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Berlin wird Regierungssitz

20. Juni 1991

Das Parlament streitet zwölf Stunden lang: Soll Berlin Regierungssitz des wieder vereinten Deutschland werden? Im Einigungsvertrag war die Frageoffen geblieben. Zu den Befürwortern des Umzugs gehören die ostdeutschen sowie viele prominente westdeutsche Politiker, darunter Richard von Weizsäcker, Helmut Kohl, Wolfgang Schäuble, Willy Brandt, Hans-Jochen Vogel und Hans-Dietrich Genscher.

Ihre Gegner wollen, dass nur der Bundesrat und der Bundespräsident an die Spree ziehen. Sie argumentieren, dass aus dem Provisorium der Bonner Republik ein Erfolgsmodell geworden sei und dass die kleine Stadt am Rhein die Westbindung symbolisiere. Schließlich beschwören sie die unselige Geschichte von Berlin als Hauptstadt. Doch sie unterliegen. Um 21.49 Uhr verkündet Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth das denkbar knappe Ergebnis von 337 zu 320 Stimmen für Berlin.

In Berlin wird gejubelt, in Bonn herrscht gedrückte Stimmung. Die Stadt am Rhein wird für den Verlust allerdings mit einer milliardenschweren Unterstützung für die Ansiedlung von Unternehmen und Instititutionen entschädigt.

Mehr zum innerdeutscher Einigungsprozess, zur Bonner und Berliner Republik bei der Bundeszentrale für politische Bildung

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