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BSE kommt nach Deutschland
26. November 2000
BSE gibt es schon seit einigen Jahren, doch viele dachten, der so genannte Rinderwahnsinn – wissenschaftlicher Name Bovine spongiforme Enzophalopathie – sei allein ein britisches Problem. Bei BSE stirbt das Gehirn des Rinds langsam ab. Die Krankheit selbst ist auf den Menschen nicht übertragbar, aber durch den Fleischverzehr von an BSE erkrankten Tieren kann bei Menschen die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit hervorgerufen werden.
Viele Landwirte, Verwalter und Experten waren sich sicher, dass in Deutschland BSE nicht auftaucht, weil hier anderes Tierfutter als in Großbritannien verwendet wird. Auch ist angeblich die Überwachung besser. Aber sie irren und sehr schnell wird klar, dass es überall Lücken gibt. 2000 werden in Deutschland fünf BSE-Fälle festgestellt. Viele Verbraucher lassen daraufhin die Finger vom Rindfleisch, stellen ihre Ernährung um und achten jetzt genauer auf die Umstände der Herstellung ihrer Lebensmittel.
Mit der nun sehr breiten Diskussion um BSE gerät die industrielle Tierproduktion ins Wanken. Fleisch wird teurer und zu den Qualitätskriterien gehören auch hier plötzlich Herkunft, Verarbeitung und die gesamte Kette der Produzenten und Zulieferer der Tier- und Futtermittelproduktion.
Prozentual die meisten Fälle werden in den kommenden Jahren in Großbritannien diagnostiziert, so dass viele Länder ein Importverbot für britisches Rindfleisch erlassen. Ein Grund für das 2000 plötzliche europaweite Auftreten von BSE ist auch die vereinfachte Möglichkeit der Diagnose durch Schnelltests. Die Aufregung um BSE führt dann zu verstärkten Kontrollen, besserer Fütterung und einem klaren Rückgang der diagnostizierten BSE-Fälle.
12. Mai 2009 21:36
Es ist doch ein Wunder das wir alle noch Leben…
Skandale wie BSE, Vogelgrippe und jetzt die Mexiko-Grippe, werden durch die Medien bis ins letzte hoch gepuscht. Von BSE hört man gar nichts mehr, weder von steigenden Erkrankten der Kreuzfeld Jakob Krnakheit, noch von steigenden Zahlen bei BSE.
Was bleibt sind die Schäden bei den Landwirten, bestes Beispiel ist jetzt wieder das neue Grippevirus, welches irreführend “Schweinegrippe” genannt wird. Der Verbaucher wird durch den Namen und die Gefahr die von dem Virus ausgehen soll total verunsichert, nur klein wird darauf hin gewiesen, dass die Ansteckung über das Fleisch ausgeschlossen wird.
Solche”Skandale” beieinflussen mich nciht mehr, erst Recht nicht wenn von Experten vor überhobener Panikmache gewarnt wird, aber über nichts anderes geschrieben und berichtet wird.
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