Bild
Um die Videos ansehen zu können, brauchen Sie das Flash-Plugin ab der Version 9,
das Sie hier kostenlos herunterladen:
Flash-Player Download
Dallas in Deutschland
30. Juni 1981
Die erste Folge von “Dallas” flimmert über deutsche Bildschirme. Im Mittelpunkt der Serie um Machtspiele, Intrigen und Lügen steht die superreiche Familie der Ewings auf ihrer Southfork-Ranch. Die Deutschen erliegen dem Zauber der Seifenoper und ihrer bislang unbekannten Dramaturgie, die regelmäßig und oft schamlos künstlich kurz vor Ende einer Folge Spannung erzeugt. In den besten Zeiten finden sich jeden Dienstag um 21.45 Uhr 16 bis 18 Millionen Zuschauer vor ihren Fernsehgeräten ein. Sie erleben die Untaten des hinterhältigen Ewing-Sprösslings J.R. und verwirrende Serien-Entwicklungen. Der Höhepunkt ist die Duschszene eines putzmunteren Bobby Ewing ein Jahr nach seinem Serien-Tod. Die Autoren der Serie hatten die Sterbeszene nachträglich als Traum von Bobbys Gattin Pamela gedeutet, damit Darsteller Patrick Duffy wieder in der Serie auftreten kann. Dem internationalen Erfolg folgt ein wahrer Serienboom, darunter zuerst der “Denver-Clan”, eine glamourösere Variante des gleichen Themas. In Deutschland werden die “Schwarzwaldklinik” und die “Lindenstraße” gedreht. Allmählich erlahmt jedoch das Zuschauerinteresse an den Machenschaften in Texas: 1991 wird “Dallas” eingestellt. In Deutschland wurden 349 Folgen der Serie gezeigt.
Mehr zur Entwicklung des deutschen Fernsehens bei der Bundeszentrale für politische Bildung
Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion freigeschaltet.
Wir bitten um Verständnis.
Die Kommentarrichtlinien im Detail.






5 mal bewertet







Kommentare