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Das Ende der Lebensmittelkarten in der DDR

28. Mai 1958

Die Lebensmittelkarten werden in der DDR aus dem Verkehr gezogen – 19 Jahre nach ihrer Einführung und neun Jahre nach ihrer Abschaffung in der Bundesrepublik. Ausgenommen bleiben allerdings Kellerkartoffeln und Kohle. Zeitgleich wird die staatliche Handelsorganisation HO zehn Jahre alt, was mit einer Preissenkung gefeiert wird. Der Butterpreis etwa sinkt von 9,60 auf 4,90 Mark. In den HO-Läden konnte man schon zuvor viele Produkte ohne Marken kaufen, allerdings nur zu überhöhten Preisen.

Durch den vollständigen Wegfall der Rationierung schießen die Preise für die bisher markenpflichtigen Produkte in die Höhe. Dabei verschlingen die Kosten für Lebensmittel bereits jetzt fast die Hälfte eines durchschnittlichen Einkommens. Hinzu kommt das zeitraubende Schlangestehen nach Mangelware. Erst mit der Zeit wird die Belastung der Haushalte durch Lohnerhöhungen ausgeglichen. Auch niedrige Mieten und Energiekosten, die zusammen weniger als 15 Prozent eines durchschnittlichen Etats ausmachten, sorgen später für Entlastung.

Bei der Bundeszentrale für politische Bildung finden Sie weitere Informationen zur Lebenslage in der DDR

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