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Das Ende des „Prager Frühlings“

20. August 1968

Im Schutz der Dunkelheit marschieren Truppen des Warschauer Pakts in die Tschechoslowakei ein. Sie beenden dort die Reformen des „Prager Frühlings“ und den von der Bevölkerung gestützten Versuch des Ersten Sekretärs der KPČ, Alexander Dubcek, einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ zu schaffen. Auch Truppen der DDR stehen an der Landesgrenze bereit. Die DDR-Führung hatte sich von Anfang an gegen die tschechoslowakischen Reformen gestellt.

Doch die Panzer- und motorisierte Schützendivision erhalten keinen Befehl zum Einmarsch. Wahrscheinlich möchte die Sowjet-Führung keine Erinnerungen an deutsche Truppen im Sudetenland während des Zweiten Weltkriegs aufkommen lassen. Immerhin: In Wilsdruff bei Dresden wird der Propagandasender „Vltava“ installiert, der auf Tschechisch und Slowakisch gegen die Reformer im Nachbarland agitiert. Nach einem halben Jahr – die Invasion hat inzwischen ihre Ziele erreicht – stellt er den Betrieb ein.

Der Prager Frühling – Interviews und Analysen bei der Bundeszentrale für politische Bildung

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Kommentare

Thomas Lange:

27. März 2009 21:36

Hallo

Ich finde es sehr schade und inakzeptabel, dass eine andere Machtdemonstration des Jahres 1968 völlig unerwähnt bleibt, ja nicht mal oben im Zeitstrahl auftaucht. Am 30. Mai 1968 ist in Leipzig die völlig intakte und 700 Jahre alte Universitätskirche gesprengt worden. Sie hatte als einzigstes Gebäude am Augustusplatz den Krieg unbeschadet überstanden. Liebknecht ist in ihr getauft worden (Marx war sein Taufpate), Luther hat hier gepredigt und zahlreiche Uraufführungen von Werken Johann Sebastian Bachs fanden hier statt. Aber eine Kirche durfte halt nicht am Karl-Marx-Platz stehen. Ja, es blieb noch nicht mal genügend Zeit alle wertvollen Kunstwerke aus der Kirche zu bergen! Es war ein Trauma für viele Leipziger und für die Studenten der Universität. Protest hatte natürlcih keine Chance. Später wurde das Ereignis oft als die Halbzeit der DDR bezeichnet. Vielleicht bewerte ich die Sache als Leipziger über, aber nach allem was ich darüber gehört und gelesen habe, war es eins der einschneidensten Ereignisse in der Geschicht der DDR und darf nach meinem Dafürhalten in einer Sendung wie dieser einfach nicht fehlen!

Ja, ich bin fast ein wenig sauer, dass das hier einfach so übergangen wurde!

Ich freue mich über eine Antwort von der Redaktion.

Grüße aus Leipzig, Thomas Lange. (25 Jahre; Student)

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