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DDR vertuscht Umweltverschmutzung

8. Juli 1985

Im Westen übernimmt eine ökologische Partei Regierungsverantwortung auf Landesebene – im Osten wird die Umweltverschmutzung vertuscht. Der “Spiegel” berichtet in seinem mehrteiligen Report “Wir haben Angst um unsere Kinder” über skandalöse Zustände in der DDR. Dort wird die heimische Braunkohle verstärkt zur Energiegewinnung genutzt, seit die Erdölimporte aus der UdSSR knapp und teuer geworden sind. Umweltschäden, die dabei entstehen, würden vertuscht: Seit 1982 unterlägen die relevanten Daten der Geheimhaltung, berichtet das Magazin. Smog, saurer Regen sowie die Verseuchung von Boden und Gewässern werden systematisch verharmlost. Waldsterben, so zitiert das Wochenmagazin einen SED-Funktionär, sei “eine journalistische Erfindung vor allem westlicher Medien”.

mehr dazu in der MDR-Dokumentation: Damals in der DDR

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Kommentare

Erik aus Dresden:

24. April 2009 01:14

Heute haben wir beispielsweise in der Lausitz statt stinkender und giftiger Braunkohletagebaulöcher blühende Landschaften …

Danke Helmut!

male:

26. April 2009 20:04

Ist dieses ironische Kommentar der Dank für den jahrzehnte langen und immer noch andauernden “Aufbau Ost”?
Man hätte es lassen sollen; Pessimisten, Nostalgiker und Marxisten wird man es nie recht machen können.

fjl:

30. April 2009 20:15

ja!, wie soll man den “‘aufbau ost’” (hier zeigt sich dein feines gespür für subtile ironie) anders wahrnehmen als mit dieser vortäuschung? im übrigen finde ich dein kommentar zeugt von unwissenheit, borniertheit und mangelnder beobachtung.

Erik aus Dresden:

1. Mai 2009 11:54

@male: Anscheinend sind sie zu jung um zu wissen wie es früher in Braunkohletagebau-, Schwerindustrie- und Chemieindustriegebieten von Bitterfeld / Leipzig bis hin zur polnischen Grenze aussah (Leuna, Espenhain, Senftenberg, Schwarze Pumpe, etc., pp., …). Es war zum Großteil eine teilweise tote Mondlandschaft verseucht, verdreckt und abgeschrieben. Heute befinden sich an den meisten Stellen Naherholungsgebiete. Die giftigen Tagebaulöcher sind geflutete Seenlandschaften, wen man heute da hinkommt dann weiß man was in unserem Lande geschaffen wurde in den letzten 20 Jahren. Leider wollen sich viele daran nicht mehr erinnern sondern lieber an die Arbeitsplätze in den Werken… Arbeitsplätze ja aber zu welchem Preis?

Erik aus Dresden:

1. Mai 2009 11:58

Ich empfehle die Dokumentation “Damals in der DDR – Teil 1. Republik am Abgrund”, da sind wirklich sehr gute Originalaufnahmen von der Umweltsituation in und um Espenhain enthalten.

wolfram.leytz:

1. Mai 2009 12:12

und so gehts dahin: http://www.mdr.de/damals-in-der-ddr/teil6/2309393.html
W.L. Projektredaktion 60xD

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