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Der Bundestag stimmt für die Atombewaffnung

25. März 1958

In Bonn steht die Ausstattung der Bundeswehr mit Trägerwaffen für Atombomben auf der Tagesordnung. Das sind vor allem neue Flugzeuge, Geschütze und Raketen. Die Regierung will durch diese Bewaffnung mit dem Militärpotenzial der Sowjetunion Schritt halten. Die fünftägige Debatte wird hitzig geführt. Für die SPD bezeichnet Helmut Schmidt die Atombewaffnung als ähnlich verhängnisvoll wie das Ermächtigungsgesetz von 1933. Er wirft der Regierung „deutschnationalen Größenwahn“ vor und beschwört die Gefahr eines Atomkriegs auf deutschem Boden herauf.

Mit den Stimmen von Union und Deutscher Partei wird der Antrag gegen Mitternacht angenommen. Die Bundeswehr wird in den Folgejahren entsprechend ausgebildet und ausgerüstet, doch verbieten die Pariser Verträge der Bundesrepublik den Besitz von Atomwaffen. So bleiben die atomaren Gefechtsköpfe in amerikanischer Verwahrung und können nur auf Beschluss des US-Präsidenten eingesetzt werden.

50 Jahre Nuklearwaffen in Deutschland – Hintergründe bei der Bundeszentrale für politische Bildung

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