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Der Christopher Street Day kommt nach Berlin

30. Juni 1979

“Gay Pride” ist das Motto des ersten Christopher-Street-Days in Berlin. Der öffentliche Umzug erinnert an die Schwulenbewegung im New Yorker Stadtteil Greenwich. Die Gegenwehr von Besuchern einer häufig von Homosexuellen besuchten Bar nach einer Polizeirazzia hatte 1969 zu einer Straßenschlacht geführt. Zu der Zeit stand in Deutschland gleichgeschlechtlicher Sexualverkehr noch unter Strafe. Innerhalb der darauffolgenden zehn Jahre wurde das Strafrecht liberaler und die schwule Subkultur gewann an Popularität. Homosexuelle wagten sich langsam in die Öffentlichkeit.

“Schwule raus aus Euren Löchern, alleine werdet Ihr verknöchern” ist ein Slogan der vierhundert Umzugs-Teilnehmer des CSD, wie der Christopher Street Day genannt wird. Dennoch haben sie sich zum Teil, aus Angst erkannt zu werden, maskiert. Mit den Jahren wird das schwule Selbstbewusstsein immer größer, die Paraden bekommen den Charakter von Karnevalsumzügen und werden in vielen größeren Städten abgehalten. 2003 nehmen in Berliner bereits 550.000 Menschen teil. Sie fordern die volle Gleichstellung von Ehe und gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften.

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