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Der „deutsche Herbst“ nimmt seinen Anfang

5. September 1977

In Köln entführt das „Kommando Siegfried Hausner“ den Präsidenten des Bundesverbandes der Industrie, Hanns-Martin Schleyer. Die Polizei hatte gewusst, dass Schleyer gefährdet war. Seine drei Leibwächter, die ihn seit Wochen begleiteten, werden ebenso wie sein Fahrer von den RAF-Terroristen erschossen. Schleyer selbst bleibt unverletzt und wird in ein Hochhaus in Erftstadt-Liblar verschleppt. Die Entführer fordern die Freilassung von inhaftierten RAF-Mitgliedern, allen voran die zu lebenslanger Haft verurteilten „Stammheimer“ Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe.

Der „Große Politische Beraterkreis“ um Bundeskanzler Schmidt, dem auch Vertreter der Opposition angehören, beschließt, die Häftlinge nicht freizulassen und stattdessen alles zu versuchen, um Schleyer zu befreien und die Terroristen zu fassen. Über einen Genfer Anwalt beginnen Verhandlungen, die mit fieberhaften Fahndungsmaßnahmen einhergehen. 44 Tage später sollte das Drama tödlich enden.

Mehr zum Deutschen Herbst in einem Dossier des WDR

Informationen zum Thema Aufarbeitung des „deutschen Herbst“ bei der Bundeszentrale für politische Bildung

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