Bild
Um die Videos ansehen zu können, brauchen Sie das Flash-Plugin ab der Version 9,
das Sie hier kostenlos herunterladen:
Flash-Player Download
Der Grenzsoldat Egon Schultz stirbt
5. Oktober 1964
Am 3. Oktober ist der Fluchttunnel endlich fertig. Der Schauspieler Wolfgang Fuchs hat ihn mit Hilfe von 30 Studenten gebaut. Aus einer Bäckerei in der West-Berliner Bernauer Straße führt er 145 Meter unter der Mauer hindurch bis auf einen Hinterhof in der Ost-Berliner Strelitzer Straße. In der gleichen Nacht fliehen 28 Menschen aus der DDR durch den Tunnel. In der nächsten Nacht erreichen noch einmal 29 die Freiheit.
Doch in die dritte Fluchaktion platzen die Grenzsoldaten der DDR. Auch einige der westlichen Fluchthelfer haben Pistolen, es kommt zum Schusswechsel. Dabei stirbt der 21-jährige NVA-Unteroffizier Egon Schultz. Er wird von seinen eigenen Kameraden getroffen. Obwohl die DDR-Autoritäten es besser wissen, machen sie die Westdeutschen – angeblich “Agenten” – für seinen Tod verantwortlich. Erst nach Öffnung der Stasi-Akten kommt die Wahrheit ans Licht.
Weitere Informationen zum Tod des Grenzsoldaten Egon Schultz auf www.chronik-der-mauer.de
Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion freigeschaltet.
Wir bitten um Verständnis.
Die Kommentarrichtlinien im Detail.





9 mal bewertet







Kommentare