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Der Sputnik schockt den Westen
4. Oktober 1957
In Alaska sichtet der erste Bewohner der westlichen Welt den russischen Satelliten Sputnik – zu deutsch “Begleiter”. Aufgeregt halten die amerikanischen Himmelsbeobachter daraufhin Ausschau nach dem ersten künstlichen Himmelskörper, bis Radio Moskau am Morgen des 5. Oktober die genaue Flugbahn und die Beschaffenheit von Sputnik verkündet.
Mit 83,6 Kilogramm Gewicht ist der aus einer Aluminiumlegierung bestehende Sputnik vierzigmal schwerer als der noch im Bau befindliche amerikanische Vanguard-Satellit. Zudem fliegt er mit 900 Kilometern in einer Höhe, die alle Erwartungen der amerikanischen Experten übertrifft. Nun ist bewiesen, dass die Sowjets zu diesem Zeitpunkt über wesentlich leistungsfähigere Raketen verfügen als die USA. Das bedeutet auch einen erheblichen Vorteil auf dem Gebiet der Atombewaffnung.
Und es ist einen Prestigegewinn – entsprechend selbstbewusst verkünden die russischen Wissenschaftler, bis 1965 Menschen ins All und auf den Mond schicken zu wollen. Vier Jahre später folgt mit dem Weltraumflug Juri Gagarins eine weitere Demonstration sowjetischer Raumfahrttechnologie, den Mond hingegen sollte kein Sowjetbürger je betreten.
19. März 2009 03:17
Es war, und ist für mich, im nachhinein klar dass das eine beeindruckende Nachricht war.
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