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Die AEG ist pleite
9. August 1982
Heinz Dürr, Vorstandsvorsitzender der AEG-Telefunken Aktiengesellschaft, meldet beim Amtsgericht Frankfurt/Main den Vergleich an. Das Traditionshaus, nach Siemens das zweitgrößte deutsche Elektrounternehmen, war nach einem teuren Expansionskurs in eine jahrelange Krise geraten. Jetzt produzieren die 21.000 Angestellten zu teure Waschmaschinen, Kühlschränke und Mixer. Nach vergeblichen Rettungsversuchen müssen im Zuge des Vergleichs mehrere Tochtergesellschaften ausgegliedert werden. In den folgenden Jahren zerfällt der Konzern immer weiter, bis er 1996 schließlich aufgelöst wird.
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