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Die erste Schweißnaht an der Druschba-Trasse

1. Oktober 1975

Nach monatelangen Vorarbeiten wird beim ukrainischen Krementschug die erste Schweißnaht an der Druschba-Trasse gezogen. Unter Federführung der FDJ bauen bis zu 10.000 Menschen an diesem 550 Kilometer langen Abschnitt der “Sojus”- Erdgasleitung, die bis nach Bar im Westen der Ukraine reicht. Im Jahr zuvor hatten die Ostblockstaaten beschlossen, das Gasfeld bei Orenburg am Ural zu erschließen und durch eine insgesamt 2750 Kilometer lange Gaspipeline mit Uschgorod an der sowjetisch-tschechoslowakischen Grenze zu verbinden.

Die Sowjetunion sollte das Erdgas beisteuern, die anderen Staaten die Pipeline bauen. Die Baukosten sollten mit den Gaslieferungen verrechnet werden. Die Druschba-Trasse, deren stählerne Rohrleitungen aus der Bundesrepublik, Italien und Japan stammen, wird 1978 fertiggestellt. Es folgen noch weitere Pipeline-Projekte in der Sowjetunion, an denen die DDR beteiligt ist. Noch heute erinnern sich viele Pipeline-Arbeiter gern an das Gemeinschaftserlebnis auf den Baustellen.

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Kommentare

Detlef Küsel:

18. Oktober 2009 21:19

Es War schon ein schöner Moment das Zu erleben,Schonaus dem Grud weilich Von 1975-1977 selbst dabei war inKrementschug.

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