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Die Europäer starten ins All
31. Mai 1975
Die Europäische Weltraumbehörde ESA entsteht aus dem Zusammenschluss zweier Vorgängerorganisationen, die schon Anfang der sechziger Jahre gegründet worden waren. Bereits zu Beginn des Weltraumzeitalters war klar gewesen, dass kein europäischer Staat auf eigene Faust ein Raumfahrtprogramm auf die Beine stellen könnte. So blieb nur die Zusammenarbeit, die nach mehreren Fehlschlägen 1973 noch einmal intensiviert wird und schließlich in die Gründung der ESA (European Space Agency) mündet.
Besonders Frankreich will in der strategisch wichtigen Raumfahrt nicht von den USA abhängig sein. Insgesamt sind 10 Staaten beteiligt, von denen die Schweiz und Norwegen bis heute nicht der EU angehören. Das erste große Projekt ist die Entwicklung einer europäischen Trägerrakete mit dem Namen Ariane. Weihnachten 1979 erreicht zum ersten Mal eine Ariane den Orbit.
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