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Die Lindenstraße geht in Serie
8. Dezember 1985
Nach “Dallas” und “Denver Clan” ist die Zeit reif für eine deutsche TV-Seifenoper. Die “Lindenstraße” startet nur kurze Zeit nach der “Schwarzwaldklinik”, hält sich jedoch wesentlich länger. Im Gegensatz zur konservativen Arztserie spiegelt sie mit den Sorgen und Nöten ihrer Figuren – recht durchschnittlicher Bewohner eines Mietshauses in München – die bundesrepublikanische Wirklichkeit wieder.
Laut Konzept des Erfinders und Produzenten Hans W. Geißendörfer werden aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen thematisiert. Ausländische Mitbürger und Homosexuelle gehören zur Stammbesetzung, Wahlen und AIDS werden aktuell behandelt. Unter den bekanntesten Figuren des Lindenstraßen-Ensembles sind die Mitglieder der Familie Beimer, insbesondere die von Marie-Luise Marjan verkörperte Mutter Beimer. Sie gehört zu den wenigen Schauspielern, die seit der ersten Folge dabei sind.
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