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Die RAF ermordet Siegfried Buback

7. April 1977

Karlsruhe: Als sein Dienstwagen an einer roten Ampel hält, wird vom Sozius eines Motorrads das Feuer auf Siegfried Buback und seine Begleiter eröffnet. Der Generalbundesanwalt Buback stirbt noch am Tatort, sein Fahrer Wolfgang Göbel und Justizhauptwachmeister Georg Wurster erliegen einige Tage später ihren Verletzungen. Wenig später erhalten mehrere Redaktionen Bekennerschreiben des „Kommandos Ulrike Meinhof“, das die „Hinrichtung“ mit der „Ermordung“ von Holger Meins, Siegfried Hausner und Ulrike Meinhof begründet.

Für den Buback-Mord werden später Christian Klar, Knut Folkerts und Brigitte Mohnhaupt verurteilt, auch Günter Sonnenberg und Stefan Wisniewski kommen als Täter in Frage. Für noch mehr Aufsehen als der Mord selbst sorgt die Rechtfertigung der Tat in einer Göttinger Studentenzeitung, die das Opfer unter anderem als „Verbrechervisage“ diffamiert. Der Unterzeichner, der sich „Mescalero“ nennt, gibt sich erst gut 30 Jahre später in einem offenen Brief an Bubacks Sohn Michael zu erkennen.

Mehr zu den Opfern der RAF bei der Bundeszentrale für politische Bildung

Die Geschichte der RAF bei Planet Wissen des WDR

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Kommentare

Karl:

11. April 2009 14:12

ich bin ein junger erwachsener und es ist schade, wenn man die doku anguggt,dass es anscheinend frueher politiker gab die etwas bewegt und geschaff(en)(t) haben.

Ich bin eigtl nur mit dem bild eines politikers aufgewachsen, dass die meisten luegen bzw nur auf waehlerfang sind und sich in der internationalen politik profilieren wollen.

toby:

22. April 2009 14:27

Vielen Dank für diese Website!
Als SK/G Leistungskursler, der sich im Geschichtsteil auf die Jahre nach 1945 konzentriert, ist diese Seite wirklich großartig!

3 Wochen habe ich noch, um mir die Folgen „reinzuziehen“ ; auch die Radioversionen werden mir sicherlich dabei helfen den Stoff optimal vorzubereiten. 60xDeutschland ist eine gelungene Produktion der öffentlich Rechtlichen und macht deutlich weshalb diese Institutionen notwendig sind.

Schade nur, dass die Folgen in der ARD so spät ausgestrahlt werden. Offensichtlich sind die Nachmittagszeiten für „Sturm der Liebe“ und andere Schnulzen reserviert, die sich kein Mensch unter 60?- möchte damit niemanden zu nahe treten- anschaut. Weiter so!

Mit freundlichem Gruß
toby

Bene:

7. Mai 2009 09:56

Danke für diese tolle Produktion! Ich versuche jede Folge zu schauen und finde es toll ein Gefühl für die Geschichte der BRD zu bekommen. Ich bin übrigens 21 und Student.

Weiter So

Luin:

11. Mai 2009 12:23

Auch ich möchte diese Serie loben. Sie ist gut recherchiert und unterhaltsam gemacht. Was ich besonders gut finde, und was meiner Meinung nach hervorgehoben werden muss, ist, dass in dieser Produktion endlich auch einmal die Geschehnisse im Osten Deutschlands gleichwertig behandelt werden.

Ich bin Jahrgang 1980 und habe meine Kindheit in der DDR verbracht. Im Geschichtsunterricht spielte später leider aussschließlich die Geschichte der BRD eine Rolle und die der DDR kam so gut wie gar nicht vor. Gewiss war das in diesen Jahren verständlich, doch ich hoffe sehr, dass sich das mittlerweile geändert hat.

Denn mag auch die Geschichte der DDR nicht so spannend gewesen sein, weil wir kein Wirtschaftswunder hatten, sondern nur LPGs und Planverträge, so gehört dieser Teil, diese 40 Jahre eben auch zur Geschichte des deutschen Volkes und sollte ebenso ein Thema sein.

Gerade um die noch immer bestehende Kluft zwischen Ost und West zu schließen und mehr Verständnis füreinander zu fördern. Wahrscheinlich ist z. B. den Bürgern in Ost und West gar nicht mehr so in Erinnerung, wie marode der ostdeutsche Staat war und wieviel Geld dafür eben (auf Kosten des Westens) investiert werden musste und noch immer muss. Während die Westdeutschen dadurch zurückstecken mussten (weil Geld für Investitionen im Westen fehlten), knabbern die Ostdeutschen noch immer daran, dass viele, viele Werke/Fabriken nur noch wenige Menschen beschäftigen und oft auch noch heute Insolvenz beantragen müssen. (Man muss sich nur mal die Regionalsender des Ostens mdr und RBB anschauen und hört dort ständig von Schließungen.)

Gerade diese Serie kann dazu beitragen, dass auch westdeutsche Bürger verstehen, wieso noch immer für den Aufbau Ost gezahlt werden muss und warum sich viele Ostdeutsche auch heute noch als Mensch zweiter Klasse fühlen. (Ich verweise hier nur auf die Angleichung der Gehälter in Ost und West. Schließlich leisten Menschen in Ost wie West genauso gute Arbeit!)

Leider gibt es viel zu wenige Produktionen, in denen auch das Leben in der DDR GLEICHWERTIGES Thema ist. Schauen Sie nur mal »Mein Deutschland«, die derzeit in der ARD läuft: 3/4 handelt von Westdeutschland und 1/3 von Ostdeutschland. Ich finde das sehr enttäuschend, zumal mit »60 Jahre Deutschland« endlich mal ein positiver Lichtblick gesetzt wurde.

Ich habe diese Serie schon vielen Freunden weiterempfohlen! Ich bin immer wieder überrascht, an welche Ereignisse ich mich doch noch erinnere (z. B. die vielen Asylbewohner aus den Oststaaten Anfang der 90iger). Durch die Serie bekommt man immer wieder Anregungen, sich doch noch einmal näher mit diesem oder jenem Ereignis auseinander zu setzen.

Vielen Dank und machen Sie weiter so!

Tim:

12. Juni 2009 00:50

Hallo, gehöre zum jüngeren Publikum und wollte mal die Sendung loben, is echt nicht schlecht gemacht und vorallem sehr interessant, vorallem da ich nichts von der DDR mitbekommen habe und sehr viele sachen die man hier erfährt einen staunen lassen, weil man garnicht glauben kann dass das tatsächlich alles so passiert ist. Das es so einen Staat auf deutschem Boden gegeben hat, einfach nur UNGLAUBLICH, aber auch sehr interessant die ganze Geschichte der BRD & der DDR.

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