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Die Sowjetarmee zieht ab

1. September 1994

Die letzten russischen Soldaten verlassen im Sommer 1994 ihre Quartiere in der früheren DDR und ziehen ab. Die Angehörigen der „Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland“, ab 1989 „Westgruppe der Truppen“ genannt, verkörpern für viele Menschen im Osten noch immer Besatzer. Andererseits wurden auch viele Freundschaften zwischen Russen und Ostdeutschen geschlossen.

Im Zwei-plus-Vier-Vertrag war der Abzug der sowjetischen Truppen festgelegt worden. Im brandenburgischen Wünsdorf, am Standort des sowjetischen Oberkommandos, findet im Juni zunächst die Verabschiedung der Truppen statt. Am sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park in Berlin kommen dann am 31. August 1994 Bundeskanzler Helmut Kohl und der russische Präsident Boris Jelzin zum feierlichen Akt der Verabschiedung zusammen.

Rund 500.000 Soldaten und Beschäftigte, 120.000 Fahrzeuge und tausende Tonnen Munition treten den Rückweg nach Russland an. Zurück bleiben vielerorts ruinierte und ohne Sanierung unbrauchbare Gebäude, durch giftige Chemikalien verseuchte Anlagen und Übungsgelände sowie viele Tonnen von Blindgängern und gefährliche Munition. An den alten Standorten entstehen nur langsam wieder Wohnungen, Schulen, Gewerbebetriebe oder Naturschutzflächen. Sehr langsam kommt in die zurückgegebenen Flächen und Häuser wieder Leben.

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Kommentare

Dr. Benardy:

7. August 2009 03:20

Kosten für den Truppenabzug der Sowjets aus der DDR.

Bei ihrem Treffen vom 15.-17. Juli 1990 in Moskau und im Kaukasus hatten Bundeskanzler Helmut Kohl und Präsident Michael Gorbatschow den Truppenabzuges aus der DDR vereinbart, der dann am 12.
Oktober 1990 von BM Genscher und dem sowjetischen Botschafter Terechow in Moskau vertraglich unterzeichnet wurde.

Voraussetzung des Truppenabzugs aus der DDR von noch etwa 380.000 Mann war, eine Zahlung in Höhe von 15 Mrd. DM und sich vertraglich zu einer längerfristigen wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der Sowjetunion zu verpflichten.

Für den Freikauf der DDR leisteten die Bundesbürger aus West-Deutschland und West-Berlin ihren ersten Beitrag.

Dieses Glück hatten die Polen nicht und entsprechend wird die östliche Hälfte von Polen bis Heute von den Sowjets besetzt.

Dr. Bernardy:

8. August 2009 22:18

Der Vorsitzende des Thüringer Lehrerverbandes, Rolf Busch, kritisierte das Desinteresse der Schulen. Als möglichen Grund nannte er im Gespräch mit dem MDR Schwierigkeiten von Lehrern und Eltern mit der eigenen Biografie.

Wenn die über 50jährigen sozialistisch geprägten Lehrer ihre Schüler nicht über die SED-Diktatur aufklären wollen, dann sollte das ein Fall für die Dienstaufsicht sein.

Kritisiert wird hier die nicht ausgewogene Berichterstattung von rbb-online.de und mdr.de. Hier muss Westdeutschland offensichtlich nur für Negativmeldungen herhalten.

Ähnliche Halbwahrheiten werden auch in den Historien der DDR Vergangenheit veröffentlicht.

Nur wer die Halbwahrheiten glaubt, wird sich die Frage stellen, ob die DDR ein Unrechtsstaat war.

Ein Beispiel: Mein folgender Kommentar zum Beitrag „die Sowjetarmee zieht ab“ wurde gelöscht:

>“ Kosten für den Truppenabzug der Sowjets aus der DDR.

Bei ihrem Treffen vom 15.-17. Juli 1990 in Moskau und im Kaukasus hatten Bundeskanzler Helmut Kohl und Präsident Michael Gorbatschow den Truppenabzuges aus der DDR vereinbart, der dann am 12. Oktober 1990 von BM Genscher und dem sowjetischen Botschafter Terechow in Moskau vertraglich unterzeichnet wurde.

Voraussetzung des Truppenabzugs aus der DDR von noch etwa 380.000 Mann war, eine Zahlung in Höhe von 15 Mrd. DM und sich vertraglich zu einer längerfristigen wirtschaftlichen Zusammenarbeit mit der Sowjetunion zu verpflichten.

Für den Freikauf der DDR leisteten die Bundesbürger aus West-Deutschland und West-Berlin ihren ersten Beitrag.

Dieses Glück hatten die Polen nicht und entsprechend wird die östliche Hälfte von Polen bis Heute von den Sowjets besetzt.“<

wolfram.leytz:

10. August 2009 12:08

Gelöscht wurde nichts. Die eingegangen Kommentare kann die rbb Online Koordination nur in unregelmäßigen Abständen prüfen, da die Betreuung von 60xD nur eine von vielen Aufgaben ist. Vorwürfe einer ost- oder westfreundlichen Berichterstattung erreichen uns immer mal wieder – in schön ausgeglichener Anzahl. :-) W.Leytz Projektredaktion 60xD

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