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Das Dosenpfand sorgt für Durcheinander

1. Oktober 2003

2002 war von den Händlern die laut Verpackungsordnung angestrebte Mehrwegquote für Verpackungen von etwa 70 Prozent nicht erreicht worden. Daraufhin wird im Herbst 2003 das Dosenpfand eingeführt. Vermieden werden soll damit der zunehmende Müll durch Einwegverpackungen. Das Dosen- und Kunststoffflaschenpfand ist also eine Umverteilung: Händler und Hersteller müssen jetzt zurücknehmen und sammeln, was zuvor noch die Müllentsorgung belastete.

Doch schon bald folgen neue Probleme: Das Pfand führt zur Entstehung so genannter Insellösungen. Große Ketten nehmen nur ihre eigenen Kunststoffflaschen und Dosen zurück und benachteiligen damit kleine Händler. Zwar muss ein Händler mit einer Verkaufsfläche bis 200 Quadratmeter nur seine angebotenen Flaschen und Dosen zurücknehmen, er ist aber so in seiner Vielfalt beschränkt. Außerdem gibt es für viele Dosen, Plastikverpackunge und und Glasbehältnisse Ausnahmeregelungen. Erst 2006 wird ein einheitliches Dosenpfandsystem eingeführt. Doch es gibt auch andere Effekte des Dosenpfands: Flaschensammeln ist plötzlich für Gering- oder Nicht-Verdiener ein Nebenjob.

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