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DT 64 geht auf Sendung

29. Juni 1964

Im Sommer des Jahres 1964 nehmen am “Deutschlandtreffen der Jugend” in Ost-Berlin rund 500.000 Jugendliche teil. Darunter sind auch 10.000 junge Menschen aus der Bundesrepublik. Drei Tage lang herrscht eine offene, ungezwungene Atmosphäre. Sarah Kirsch und Wolf Biermann tragen aus ihren Werken vor, es gibt angeregte Diskussionen. Ein “Sonderstudio Deutschlandtreffen 64″ begleitet das Treffen, das die DDR-Jugendorganisation FDJ ausrichtet, mit Live-Moderationen und Musik – selbst mit westlichen Songs.

Die Sendung findet großen Zuspruch, der nicht folgenlos bleibt. Als “Jugendstudio DT 64″ wird sie Teil des täglichen Programms beim Berliner Rundfunk. Es ist die erste Ost-Sendung, die sich ausschließlich an ein jugendliches Publikum richtet. Wegen des hohen Anteils an Beat-Musik zieht sie ein Jahr später auf dem “Kahlschlagplenum” der SED die Kritik von Erich Honecker auf sich. Dennoch wird sie nicht abgesetzt – im Gegenteil: 1987 wird aus der Sendung DT 64 sogar ein eigener Sender.

Mehr zur Jugendpolitik der DDR in den sechziger Jahren bei der Bundeszentrale für politische Bildung

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