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Erster Babyboom und Frauenarbeit

1. Juni 1954

Wie in vielen anderen Ländern steigen auch in den beiden deutschen Staaten die Geburtenzahlen. Waren es 1946 in den vier Besatzungszonen noch etwa 921.000 gewesen, so werden jetzt in Ost und West zusammen über 1,1 Millionen Kinder geboren. Doch während in der Bundesrepublik die Zahl der Geburten stetig steigt, gibt es in der DDR immer wieder Rückgänge zu verzeichnen. Der Grund: Die Fluchtbewegung in den Westen. Die Arbeitsplätze von DDR-Bürgern, die “rübermachen”, werden häufig mit Frauen besetzt, und infolge des Krieges herrscht auf dem Arbeitsmarkt in vielen Berufen ohnehin Männermangel.

So kommt es, dass die Frauenerwerbsquote bei damals respektablen 50 Prozent liegt. Das bedeutet aber noch lange nicht Gleichberechtigung: Frauen sind in der Regel schlechter qualifiziert, verdienen weniger und haben schlechtere Aufstiegschancen. Andererseits beteiligen sich die Männer nach wie vor kaum an Hausarbeit und Kindererziehung. Erst ab den sechziger Jahren wird der Anteil von hoch qualifizierten Frauen steigen. In den letzten Jahren der DDR sind etwa 80 Prozent der Frauen berufstätig, während es 2005 im wiedervereinigten Deutschland nur 67 Prozent sind.

Mehr zum Thema:

Die Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland bei der Bundeszentrale für politische Bildung

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