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Agentenaustausch auf der “Brücke der Einheit”
11. Juni 1985
Die Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam ist abgesperrt und von zwei Seiten durch Geheimdienste gesichert. Am Potsdamer Ufer warten 25 Ostdeutsche in einem Bus. Sie haben für die CIA spioniert und sollen nun gegen vier kommunistische Agenten ausgetauscht werden, die sich in US-Gewahrsam befinden. Stundenlang wissen sie nicht, was auf sie wartet. Als US-Diplomat Richard Burt erscheint, um sie zu identifizieren, macht sich Erleichterung breit. Gegen Mittag setzen sich beide Gruppen in Bewegung und überqueren die Brücke, die von der DDR “Brücke der Einheit” genannt wird.
Ein Kamerateam der US-Armee und ein Fernsehteam der ARD filmen die erfolgreiche Aktion. Der größte Agentenaustausch des Kalten Kriegs ist auf Initiative des Ost-Berliner Anwalts Wolfgang Vogel nach jahrelangen Verhandlungen zustande gekommen. Dem amerikanischen Geheimdienst war die Inhaftierung der eigenen Agenten zunächst entgangen, da deren Führungsoffizier ihre Verhaftung verschwiegen hatte.
25. September 2009 00:40
Ich träume sehr und der 11.06.85 wird mich nie loslassen. Die Kz-Aufenthalte in Hohenschönhausen und Bautzen 2 werde ich nicht los. Ich hätte nie gedacht, das solch ein System (SED) vertreten durch die Linke in den Bundestag einzieht.
Ich danke dem unbekannten Journalisten und Dr.Vogel (Westmarkbeschaffer) der DDR, Herrn Kornblum und dem damaligen Präsidenten, Herrn Ronald Reagan, für unsere Freiheit.
Diese Brücke soll ein Wahrzeichen für unser geliebtes Deutschland bleiben.
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