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Günter Wallraff enthüllt die “Bild”

9. Oktober 1977

In seinem Buch “Der Aufmacher” berichtet Undercover-Journalist Günter Wallraff über seine Erfahrungen bei der “Bild”-Zeitung. Fast vier Monate lang hatte er unter dem Namen Hans Esser für die “Bild”-Redaktion in Hannover gearbeitet. Unter anderem enthüllt Wallraff, wie “Bild” einen Artikel über arbeitslose junge Gastarbeiter ablehnt und statt dessen den 100. Geburtstag des Gartenzwergs bringt oder dass Lehrstellen, die ohnehin geschaffen worden wären, als Erfolg von “Bild”-Hannover dargestellt werden. Aus einer Karate-Kämpferin hatte man ein lebensgefährliches Kampf-Weib gemacht. “Bild” beginnt eine Rufmord-Kampagne gegen Wallraff und geht gerichtlich gegen eine Reihe Passagen in “Der Aufmacher” vor. Zwar werden in der zweiten Auflage des Bestsellers einige Passagen geschwärzt, doch bestätigte der Bundesgerichtshof 1981 Wallraffs Recherchemethoden.

Lesen Sie mehr über die Wirkung von Medien bei der Bundeszentrale für politische Bildung

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Kommentare

Robert:

28. Juni 2009 16:18

Wallraff und seine Art von Journalismus sind eine wichtige Instanz für die Demokratie und die Freiheit.
Da die BILD sich kaum geändert hat und immer noch als Demagoge die Massen blendet, lenkt und gezielt beeinflusst ist es wichtig selbst nach 30 Jahren mehr denn je hinzusehen.

Gabriela Scherer:

29. November 2009 04:35

BILD steht nach wie vor auf einer reaktionären Seite, bedient sich dabei der mainstreamdummheit. Ganz klar wird BILD Meinung machen für die Herdprämie, ..Innerhalb der EU wird D da mal wieder ganz schlecht abschneiden. In D wird so viel Geld “Für Kinder” staatlicherseits gezahlt. Alle OECD-Studien sagen, dass das von Deutschland gezahlte Geld nicht dort ankommt wo es notwendig wäre. Der Hauptgrund warum es nicht richtig
ankommt, ist , weil von Deutschland im Gießkannenprinzip verteilt wird.

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