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Katzeklo macht die Deutschen froh
12. März 1994
Helge Schneider wird der breiten deutschen Öffentlichkeit an einem Samstagabend präsentiert. Bei Thomas Gottschalks “Wetten dass…” ist die Darbietung eines seiner aktuellen Songs sein Wetteinsatz. Als “Unterhaltungskünstler” wird Schneider oft bezeichnet, doch ist damit nicht so richtig charakterisiert, was er macht. Er ist eher ein Verwandlungskünstler, eine Art neuer deutscher und dazu auch noch singender Stand-up Comedian, der allerdings die Stirn runzelt, wenn einer lacht. “Katzeklo” singt er, und sein Gesang ist trocken, entrückt, fast unschuldig naiv und immer ein bisschen hämisch. Als es dann ein bisschen viel Rummel um ihn gibt und alle plötzlich finden, Helge Schneider sei Kult, zieht er sich fast ein Jahr weitestgehend zurück.
Helge Schneider macht alles: er dreht Filme, spielt Theater, singt und tritt natürlich in Talkshows auf. Später nennt er eine seiner vielen Bands Akopalüze Nau. Typisch Helge Schneider, er will unbedingt, dass Untergang mit “Ü” geschrieben wird.
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