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Lafontaine wird SPD-Chef

16. November 1995

Oskar Lafontaine ist ein politischer Frühstarter, mit 33 auf SPD-Mandat Oberbürgermeister in Saarbrücken, acht Jahre später bereits Ministerpräsident des Saarlandes. Doch dann stockt sein Aufstieg. Er scheitert mit seiner Kanzlerkandidatur im Vereinigungsjahr, zögert, den Parteivorsitz zu übernehmen. Beim Bundesparteitag in Mannheim tritt er plötzlich – für alle überraschend – zu einer Kampfabstimmung um den SPD-Vorsitz gegen Rudolf Scharping an.

Dieser Auseinandersetzung über die Gunst in der Partei war eine flammende Rede Lafontaines vorausgegangen, für die ihn die Delegierten feierten. Wer in der Parteiführung dann die Fäden in der Hand hielt, und die Kampfabstimmung beförderte, blieb unklar. Oskar jedenfalls gewinnt – und zwar deutlich mit 321 zu 190 Stimmen. Zu farblos und ohne Linie habe Scharping die Partei geführt, sagen Kritiker. Sein größter Fehler: die Entlassung Gerhard Schröders als wirtschaftspolitischen Sprecher der Partei im Sommer 1995.

Lafontaine, so hofft die Partei, soll nun die SPD aus der Agonie führen. „Zum Kapitän“ habe ihn nun die Partei gemacht hieß es auch. Martin E. Süskind schreibt in der Süddeutschen, dass „nun die Zeit des Zauderns und Zweifelns wirklich abgelaufen“ ist. Die Parteitagsdelegierten jedenfalls jubeln.

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