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Lafontaine wirft Ministerposten und SPD-Vorsitz hin

11. März 1999

Auf diesen Abgang folgt erst einmal viel Rätselraten. Oskar Lafontaine tritt als SPD-Chef und als Finanzminister zurück. Aber er sagt nicht, warum. Auch hatte es keine Anzeichen für einen Rücktritt gegeben. Lafontaine gibt zunächst keine Pressekonferenz und kein Interview. Mit drei Briefen an Kanzler Gerhard Schröder, an Bundestagspräsident Wolfgang Thierse und an die Partei dankt er ab. In der SPD und in der rot-grünen Koalition sorgt er mit seinem Rücktritt für Unruhe. Mit Lafontaine ist vielen nicht nur ein Freund oder Vorbild abhanden gekommen. Manche vermissen auch den Gegenspieler und das Feindbild – wie die Union.

Mit den Gründen für seinen Schritt rückt Lafontaine spät heraus. Erst Tage und Wochen später liefert er Stück für Stück Erklärungen nach: schlechtes Zusammenspiel in der “Mannschaft”, also der Regierung, Streit über sozialdemokratische Themen wie Kündigungsschutz und Rente, über die Haltung der Bundesregierung im Kosovo-Krieg und persönliche Enttäuschungen mit Parteifreunden und SPD-Regierungsmitgliedern. Monate später folgen dann bittere Abrechnungen mit der gesamten SPD. Im Jahr 2005 tritt er aus der SPD aus.

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