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Die Nationale Volksarmee wird gegründet

18. Januar 1956

Wenige Wochen nach dem Dienstantritt der ersten Soldaten in der Bundesrepublik verabschiedet die Volkskammer der DDR das „Gesetz über die Schaffung der Nationalen Volksarmee“. Doch schon 1952 hatte die DDR-Führung die Schaffung „nationaler Streitkräfte“ und die offizielle Gründung der –  längst existierenden – Kasernierten Volkspolizei KVP proklamiert. Auch tragen Wehrunterricht und Betriebskampfgruppen längst zur Militarisierung des Landes bei. Nun werden die über 100.000 Mann der KVP in die NVA überführt. Außerdem sind 500.000 sowjetische Rotarmisten in der DDR stationiert.

Damit ist das Land das am dichtesten mit Soldaten besetzte Gebiet in Europa. Gemäß ihrem Auftrag, dem „Schutz der Arbeiter- und Bauernmacht“, ist die NVA eng an die Sozialistische Einheitspartei SED gebunden, sämtliche Offiziere sind Parteimitglieder. Auch ehemalige Wehrmachtsangehörige dienen anfangs in der NVA, werden aber Ende der 50er Jahre entlassen. Die NVA ist zunächst eine Freiwilligenarmee. 1962 wird die allgemeine Wehrpflicht eingeführt.

Seit der Einheit bemühen sich viele NVA-Fahnenflüchtige vergeblich um ihre Rehabilitierung. Mehr dazu bei der  Bundeszentrale für politische Bildung.

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