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Pakete für ein Polen unter Kriegsrecht
13. Dezember 1981
Die wirtschaftliche Lage in Polen hat sich zunehmend verschlechtert: Das Land ist hoch verschuldet und das Realeinkommen sinkt. Die Arbeiter reagieren mit Streiks, die von der unabhängigen Gewerkschaft “Solidarność” ausgerufen werden. In der Bundesrepublik wird die Lage mit Sympathie und Besorgnis verfolgt. Neben den Kirchen gehört Bundeskanzler Schmidt zu den Initiatoren der Hilfsaktion “Pakete für Polen”, an der sich zahlreiche Bürger beteiligen. Schmidt trifft sich gerade mit Generalsekretär Honecker auf Schloss Hubertusstock am brandenburgischen Werbellinsee, als Polens Staats- und Parteichef General Wojciech Jaruzelski das Kriegsrecht über sein Land verhängt. Nun ändert auch die DDR ihre Haltung: Wurden bisher die Vorgänge im östlichen Nachbarland verurteilt, so sollen die Bürger jetzt ebenfalls mit Paketen ihre Solidarität zeigen.
25. April 2009 21:43
Ich war einer dieser 70 Beamten u. diese Aufnahmen zeigen mir meinen alten Arbeitsplatz. Den es heute nicht mehr gibt, denn dort steht jetzt ein Einkaufszentrum.
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