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Prozess wegen Mannesmann-Abfindungen
29. November 2004
Deutschland ist empört. Nach der Übername des Mannesmann-Konzerns durch Vodafone stehen mehrere Mitglieder des Mannesmann-Managements und des Aufsichtsrats vor Gericht. Ihnen wird vorgeworfen, mit hohen Abfindungszahlungen an Vorstandsmitglieder die Veräußerung des Konzerns belohnt zu haben und damit der Untreue gegenüber dem Unternehmen schuldig zu sein. Nach einem Freispruch durch das Landgericht Düsseldorf hatte der Bundesgerichtshof in einem Revisionsverfahren entschieden, dass das Landgericht erneut über den Vorwurf befinden muss. Bei der Neuverhandlung allerdings stellen die Richter den Prozess gegen Ackermann und Esser gegen eine Geldauflage von insgesamt 5,8 Millionen Euro ein. Beide gelten damit nicht als vorbestraft. Haften bleibt von dieser Affäre vor allem das Bild Ackermanns von einer der Verhandlungen am Düsseldorfer Landgericht: Er lächelt in die Kameras und zeigt ein Victory-Zeichen.
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