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Rauswurf des Lieblings – Krug verlässt die DDR

20. Juni 1977

Mit seiner Familie verlässt Manfred Krug sein Haus in Berlin-Niederschönhausen in Richtung Westen. Der Schauspieler, Sänger und Entertainer ist in der DDR sehr populär und zweifacher Träger des Nationalpreises. Doch im Jahr zuvor hatte er den Protestbrief gegen die Ausbürgerung von Liedermacher Wolf Biermann unterschrieben und damit die SED-Führung gegen sich aufgebracht. Er darf nicht mehr im Fernsehen auftreten, seine bereits vereinbarten Konzerte verlaufen gespenstisch, da das gedungene Publikum ihm den Applaus verweigert.

Einmal reagiert Krug handgreiflich auf Druck und Diffamierung und schlägt einen Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit nieder. Er stellt einen Ausreiseantrag und bekommt schließlich mitgeteilt, er habe in „zehn Tagen zu verschwinden“. Krug ist nicht der Einzige, der wegen seiner Unterschrift unter die Biermann-Petition die DDR verlassen muss. Sein Schicksal teilen unter anderem Eva-Maria Hagen, Katharina Thalbach und Jürgen Fuchs. 1996 veröffentlicht Krug sein Buch „Abgehauen“ über seine Erfahrungen in jenen Monaten.

Hintergrundtexte, Fotos und Videos zu Manfred Krugs Ausreise auf www.jugendopposition.de

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