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Schlager lügen nicht

19. September 1974

In der “ZDF-Starparade” hört das Publikum erstmals Michael Holms Lied “Tränen lügen nicht”, das sich schließlich für fünf Wochen auf Platz eins der Single-Charts hält. Das rührselige Stück wird zu einem der bekanntesten Schlager der Siebziger, während Michael Holm bereits 1969 mit “Mendocino” seinen Durchbruch feierte. Als Texter und Komponist liefert er außderm Songs für Rex Gildo, Peter Maffay oder Roy Black. Mit “When a child is born”, der englischen Version von “Tränen lügen nicht”, ist Holm auch in den amerikanischen Charts vertreten. Dabei zählt der Titel nicht zu seinen eigenen Kompositionen, sondern stammt ursprünglich von einer spanischen Band.

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Kommentare

Marco Bauer:

7. April 2009 02:20

Im Jahr 1974 schreibt die Düsseldorfer Band Kraftwerk mit der Veröffentlichung des Albums “Autobahn” ein Stück Musikgeschichte, infolgedessen sie im Ausland heutzutage als “Godfathers of electronic music” gefeiert werden. Das ist der ARD jedoch kein Wort wert – da sind die B-Schlager von Michael Holm natürlich wesentlich wichtiger!

Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Vermittlung der hiesigen Nachkriegsgeschichte leider in den Händen von Leuten liegt, in deren Binnensicht die BR Deutschland wohl eine kaum erwähnenswerte Anhäufgung von kleinbürgerlichem Mief, Mittelmäßigkeit und Provinzialität darstellt. Das ist nicht nur inhaltlich bedauerlich, sondern dementsprechend krampfig kommt die Geschichtserzählung in dieser Sendereihe auch rüber. Schade!

wolfram.leytz:

7. April 2009 12:52

Mal persönlich: Kraftwerk ist klasse. Und wieder dienstlich: Es gibt sicher noch hunderte Ereignisse, die es wert wären, aufgenommen zu werden. Die passen halt nicht alle in ein Viertelstündchen Fernsehen. Auf der Website gibt zwar kein Platzproblem (deswegen auch zusätzliche Ereignisse) – aber nicht unbegrenzte redaktionelle Kapazität. Und wenn Mittemaß das Maß der Dinge für die Mehrheit einer Gesellschaft war, ist es ja nicht verkehrt, das nachfolgenden Generationen zu zeigen, oder? Grüße W.L.Projektredaktion 60xD

karsten:

8. April 2009 07:02

@Marco Bauer

Lieber Herr Bauer, ich selbst bin Jahrgang 1965 und kann mich eigentlich Herrn Leytz nur anschließen. ohne Frage ist Kraftwerl super und das damals Musikgescchichte gemacht wurde, ist jedem klar, der sich dafür interessiert hat. Sogar mir als knapp 9-Jährigem dank meiner Cousins.
Aber ich kann mich auch daran erinnern, wie meine Tante und Onkel damals und auch meien Eltern dies als absolut “keine Musik”, sondern als Krach und lärm empfunden haben. Und das waren nicht die einzigen Vier, die so damals fühlten. Michael Holm war und ist, wenn überhaupt, unteres Mittelmaß, aber traf damals den Geschmack der Leute.

Andy B:

8. April 2009 09:37

Lieber Wolfram – Recht hast Du!
(Viele Grüße aus Lokstedt!)

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