Aufbau

“Wohlstand für alle”

4. Februar 1957

Pünktlich zu seinem 60. Geburtstag stellt Wirtschaftsminister Ludwig Erhard sein Buch “Wohlstand für alle” vor. Den Titel des Buches hat er abgeschrieben, Weiterlesen…

45-Stunden-Woche dank “Wirtschaftswunder”

1. April 1956

Angesichts der ungebrochenen Hochkonjunktur fordern die Gewerkschaften kürzere Arbeitszeiten. Besonders die Parole “Samstags gehört Vati mir” wird in Erinnerung bleiben. Die Textilindustrie ist die erste Branche, in der die 45-Stunden-Woche vereinbart wird, es folgen Weiterlesen…

Sowjets geben DDR Betriebe zurück

1. Januar 1954

Zum Jahresbeginn 1954 gehen die 33 verbliebenen Sowjetischen Aktiengesellschaften (SAG) an die DDR über. Seit Sommer 1946 waren insgesamt 200 große Betriebe in der sowjetischen Besatzungszone in SAG umgewandelt oder als solche neu gegründet worden. Hauptsächlich hatten sie Weiterlesen…

Ein Käfer steht für “Wirtschaftswunder”

3. Juli 1953

Mit einer Tombola für die Mitarbeiter, bei der eigenproduzierte VW-Käfer verlost werden, feiert das Volkswagenwerk seinen 500.000. Wagen vom “Typ 1″, wie die Wolfsburger das Auto intern nennen. Der Käfer ist ein Symbol Weiterlesen…

Priorität für DDR-Schwerindustrie sorgt für Probleme

15. Januar 1953

Schwerindustrielle Betriebe wie der VEB Stahl- und Walzwerk Hennigsdorf und der VEB Lokomotivbau Elektrotechnische Werke “Hans Beimler” stehen im Mittelpunkt der DDR-Wirtschaftspolitik. Gemäß der Losung “Von der Sowjetunion lernen heißt siegen lernen” sollen sie Weiterlesen…

Startschuss für die Stalinallee

3. Februar 1952

Genau sieben Jahre nach dem schwersten Bombenangriff auf Berlin legt DDR-Ministerpräsident Otto Grotewohl in Berlin-Friedrichshain den Grundstein für das Großprojekt Stalinallee. Die Allee durch die Berliner Bezirke Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg soll Weiterlesen…

Kohle-Abgabe schafft Bergarbeiterwohnungen

23. Oktober 1951

Im Ruhrgebiet herrscht Wohnungsnot. Hier waren die Bombenangriffe besonders verheerend. Zudem müssen zehntausende Vertriebene untergebracht werden. Zugleich werden im Steinkohlebergbau händeringend Arbeitskräfte gesucht, die aber Weiterlesen…

Der erste Hochofen in Fürstenberg

19. September 1951

Genau “nach Plan” wird die Fertigstellung des ersten Hochofens des neuen Roheisenwerks gefeiert. Kaum hat ein Kind mit einer Fackel das Feuer entzündet, steigt unter allgemeinem Jubel auch schon Qualm aus einem Rohr an seiner Spitze. Tatsächlich dauert das Anblasen Weiterlesen…

Der Anfang von Europa – die Montanunion

18. April 1951

Mit dem Vertrag von Paris beginnt die europäische Zusammenarbeit im Bergbau und bei der Stahlerzeugung und mit ihr die europäische Integration. Die “Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl” (EGKS) geht Weiterlesen…

Stahl aus Brandenburg für die DDR

1. Januar 1951

Bei Fürstenberg an der Oder legt DDR-Industrieminister Fritz Selbmann den Grundstein für den ersten Hochofen des zunächst noch “Hüttenwerk Hermann Matern” genannten Roheisenwerks. Zugleich entsteht auf der grünen Wiese Weiterlesen…