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Soldatenmord in Lebach

20. Januar 1969

In der Nacht des 20. Januar 1969 dringen zwei bewaffnete Männer in das Munitionsdepot der Bundeswehr im saarländischen Lebach ein. Sie erschießen und erstechen vier wachhabende Soldaten im Schlaf, ein weiterer überlebt schwer verletzt. Die brutale Tat löst bundesweit Spekulationen über die Täter und ihre Motive aus. Ein politischer Hintergrund wird vermutet. Eine Sonderkommission mit über 100 Polizisten wertet in einer beispiellosen Ermittlungsaktion Tausende von Hinweisen aus. Eine Belohnung von 68.000 DM wird ausgesetzt.

Den Fahndungserfolg bringt schließlich die Fernsehsendung „Aktenzeichen XY“. Die Täter – drei Männer – wollten die Morde und die dabei gestohlenen Waffen als Druckmittel einsetzen, um sich Geld für ein Leben im Süden zu beschaffen. Eine Wahrsagerin, die wie andere begüterte Bürger von den Mördern erpresst worden war, gibt der Polizei den entscheidenden Hinweis. Die Pläne der Täter für eine gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft zu dritt heizen das Interesse der Öffentlichkeit an dem Fall weiter an. Wegen des großen Andrangs findet der Prozess in der Saarbrücker Kongresshalle vor hunderten Zuschauern statt. Das Gericht verhängt zwei lebenslängliche Haftstrafen für die Haupttäter und sechs Jahre Haft wegen Beihilfe zum Mord für den dritten Beteiligten.

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Kommentare

stfan:

22. März 2013 11:43

Wieso muß der Jürgen Fuchs einsitzen noch?
Schuldfrage fragwürdig!

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