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Sommerzeit in Ost und West
6. April 1980
Am ersten Sonntag im April 1980 werden die Uhren eine Stunde vorgestellt – Sommerzeit. Diese Zeitumstellung ist in Deutschland nicht neu. Schon im Ersten Weltkrieg zwischen 1916 und 1918und im Zweiten Weltkrieg ab 1940 wurde sie eingeführt. Auch von den Alliierten wurde sie beibehalten: Im Jahr 1947 gab es in der “Hochsommerzeit” sogar eine zweistündige Zeitverschiebung. In der Zeit nach 1949 wurden die Uhren nicht mehr umgestellt.
Nach der Ölkrise in den siebziger Jahren wird jede Methode des Energiesparens wieder attraktiv. Ost und West sind sich darin einig, dass das Tageslicht besser ausgenutzt wird, wenn es abends eine Stunde länger hell ist. Damit die Zeitgrenze nicht quer durch Deutschland – und vor allem Berlin – verläuft, einigen sich die Regierungen von Bundesrepublik und DDR auf eine gemeinsame Umstellung im selben Jahr. Die Sommerzeit wird bis heute beibehalten, auch wenn die Energiespareffekte der Maßnahme umstritten sind.
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