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Spektakuläre Flucht im Heißluftballon
16. September 1979
Es ist bereits der zweite Fluchtversuch, als der selbstgebaute Heißluftballon in der Nacht zum 16. September über dem thüringischen Pößnitz aufsteigt. Zwei vierköpfige Familien drängen sich auf dem 140×140 Zentimeter großen Rost um vier Gasflaschen, als das Gefährt auf 2600 Meter Höhe aufsteigt. Der Steuerungstechniker Peter Strelzyk hat es selbst konstruiert. Um nicht aufzufallen, hatten Familienmitglieder den Ballonstoff an verschiedenen Orten gekauft.
Günstiger Wind treibt die Flüchtlinge auf ihrem halbstündigen Flug durch die Nacht in die Umgebung des fränkischen Naila, wo sie rund 30 km von ihrem Startpunkt entfernt landen. Die DDR-Grenzer sind blamiert. Sie waren den Geflohenen auf den Fersen, seit diese bei einem ersten Fluchtversuch ihren Ballon zurücklassen mussten. Zwei Jahre später wird die spektakuläre Flucht verfilmt.
Weitere Informationen zum Thema Flucht aus der DDR bei der Bundeszentrale für politische Bildung
26. Juni 2009 21:39
ist für mich die technisch anspruchsvollste Flucht aus der DDR. Habe den Spielfilm , Mit dem Wind nach Westen ,schon mehrmals gesehen.
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