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Sputnik – eine Zeitung wird verboten

19. November 1988

Die ansprechend aufgemachte und renommierte Monatszeitung „Sputnik“ berichtet seit 1967 aus der Sowjetunion. Die ausgewählten Artikel aus der sowjetischen Presselandschaft umfassen ein breites Themenspektrum von Kultur, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Fremdsprachige Print-Ausgaben erreichen auch das Ausland, beispielsweise die DDR. Hier nimmt das Interesse an dem Magazin schlagartig zu, als im Zuge von Gorbatschows Reformpolitik auch zahlreiche kritische Beiträge veröffentlicht werden.

Nachdem in der Oktoberausgabe Berichte über Stalin und Hitler erscheinen, die der bisherigen offiziellen Geschichtsschreibung zuwiderlaufen und die Rolle der KPD in der damaligen Zeit hinterfragen, wird die Auslieferung der Zeitung eingestellt. Sie liefere „keinen Beitrag, der der Festigung der deutsch-sowjetischen Freundschaft dient, stattdessen „verzerrende Beiträge zur Geschichte“, lässt die staatliche Nachrichtenagentur ADN verlauten. Die Empörung über diesen Akt der Zensur in der DDR ist groß.

Hintergrundinformationen zum Sputnik-Verbot auf www.jugendopposition.de

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