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Strauß wird nicht Kanzler

5. Oktober 1980

Nach zähen innerparteilichen Kämpfen hat sich der bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß als Kanzlerkandidat der Union durchgesetzt. Der CDU-Vorsitzende Helmut Kohl wollte den niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht ins Rennen schicken, der wohl bessere Chancen auf Erfolg gehabt hätte. Strauß hingegen ist außerhalb Bayerns nicht sonderlich beliebt und lässt sich leicht zur Feindfigur stilisieren. Die neu gegründete “Volksfront gegen Reaktion, Faschismus und Krieg” initiiert die Kampagne “Stoppt Strauß”, die landesweit viele Unterstützer findet.

Die Polarisierung, die der bayerische Ministerpräsident selbst betreibt, nützt der zerstrittenen sozialliberalen Koalition, die die Wahlen zum 9. Bundestag souverän gewinnt. Vor allem die FDP freut sich über ein Ergebnis von 10,6 Prozent. Die Grünen, die Strauß zu polemisch-rhetorischen Hochleistungen animieren, erreichen nur 1,5 Prozent. Um den bayerischen Konservativen als Kanzler zu verhindern, wählen viele Unions-Anhänger sicherheitshalber die SPD.

Informationen rund um das Thema Wahlen in Deutschland bei der Bundeszentrale für politische Bildung

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