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Sturm auf die Stasi-Zentrale
15. Januar 1990
Etwa 100.000 Demonstranten in Berlin folgen einem Aufruf der Bürgerrechtsgruppe Neues Forum und versammeln sich vor dem früheren Ministerium für Staatssicherheit, das inzwischen in Amt für Nationale Sicherheit umbenannt wurde. Schon Anfang Dezember war es in einer Reihe von Bezirksstädten zur Besetzung der Stasi-Gebäude gekommen, Bürgerkomitees überwachen seitdem die Auflösung des Stasi-Apparats. Nur die Zentrale in Berlin-Lichtenberg arbeitet nach wie vor unbehelligt.
Nun drängen zahlreiche Demonstranten zu dem Gebäude, das plötzlich von innen geöffnet wird. Die Eindringlinge verwüsten einen Teil des Komplexes, werden allerdings nur in wenig sensible Gebäudeteile gelenkt. So bleibt den Stasi-Mitarbeitern noch mehr Zeit, ihre Spuren zu verwischen. Zu der von der Regierung Modrow Mitte Dezember 1989 beschlossenen Gründung eines neuen Geheimdienstes kommt es wegen des Widerstands der Opposition allerdings nicht mehr.
Chronik der Wende – Die rbb-Dokumentation der Revolution in der DDR
8. Februar 2010 07:18
Nun, 20 Jahre später habe ich meine Zweifel daran, dass das alles spontan war.
Wie konnten so viele Informationen an andere Geheimdienste gelangen.
Beispiel Rosenholz Dateien.
Sicher waren viele Leute dabei die Zorn hatten, aber ich glaube, dass war eine tolle Theaterveranstaltung.
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