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Terroristen im Sauerland
4. September 2007
Im sauerländischen Oberschledorn fliegt eine mutmaßliche Terrorgruppe auf. Zwei Deutsche, die erst kürzlich zum Islam konvertiert sind, und ein Türke werden festgenommen. Sie sollen in pakistanischen Trainingslagern geschult und von der Islamischen Dschihad-Union finanziert worden sein. Diese Organisation ist eng mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbunden. Die drei haben in einer Garage zwölf Fässer mit einer hochexplosiven Wasserstoffperoxid-Mischung gelagert – eine Explosion hätte die Ausmaße der Attentate in London und Madrid übertroffen.
Die Männer haben sich beim Ausspähen von US-Militäranlagen in Hanau verdächtig gemacht. Unter ihren anderen Zielen sind auch Schnellrestaurants und Diskotheken. Dem Zugriff der Polizei ist eine rund sechsmonatige Überwachungsaktion vorangegangen, Experten haben den Sprengstoff durch eine ungefährliche Flüssigkeit ersetzt. Bei der Festnahme schießt ein Verdächtiger auf einen Polizisten mit dessen Dienstwaffe, verfehlt ihn aber. Zwei Monate später wird ein weiteres Mitglied der Gruppe in der Türkei verhaftet. Islamistischer Terror scheint zunehmend auch in Deutschland möglich.
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