Tod beim Verhör an der Grenze
10. April 1983
Am deutsch-deutschen Grenzübergang Dreilinden bei Potsdam stirbt der westdeutsche Transitreisende Rudolf Burkert, während er von Angehörigen der DDR-Grenztruppen befragt wird. Seine Witwe bezweifelt, dass Burkert an “normalem Herzversagen” gestorben sei. Der bayerische Ministerpräsident Franz Josef Strauß spricht ebenfalls von Mord. Der Vorfall belastet die deutsch-deutschen Beziehungen so sehr, dass der für 1983 geplante Staatsbesuch Erich Honeckers in Bonn daraufhin abgesagt wird. Die ermittelnde Hamburger Staatsanwaltschaft erklärt schließlich, dass es keinerlei Hinweise auf Gewaltanwendung gebe.
Mehr zum Thema 40 Jahre deutsch-deutsche Wirklichkeit bei der Bundeszentrale für politische Bildung
Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion freigeschaltet.
Wir bitten um Verständnis.
Die Kommentarrichtlinien im Detail.






6 mal bewertet







Kommentare