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Ulrike Meinhof begeht Selbstmord
8. Mai 1976
Am Morgen des 9. Mai finden Justizbeamte der Justizvollzugsanstall Stuttgart-Stammheim die Terroristin Ulrike Meinhof tot in ihrer Zelle. Zwei Obduktionen, die unabhängig voneinander durchgeführt werden, nennen Selbstmord durch Erhängen als Todesursache. Meinhofs Motiv war offenbar ihre zunehmende Isolation innerhalb der Gruppe der Stammheimer RAF-Häftlinge. Kurz nach ihrem Tod werden Behauptungen laut, Ulrike Meinhof sei ermordet worden. Im Anschluss an ihre Beerdigung in Berlin findet eine friedliche Demonstration mit 4000 Teilnehmern statt. Andere Demonstranten dagegen machen gewaltsam ihrer Wut über die angebliche “Hinrichtung” Luft. In mehreren europäischen Ländern kommt es zu Ausschreitungen und Anschlägen gegen deutsche Einrichtungen.
Lesen Sie mehr zum Thema Frauen in der RAF bei der Bundeszentrale für politische Bildung
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